Projektionsauflösung
Ein Raum für ehrlichen Kontakt
Was wäre, wenn das, was dich an einem anderen Menschen berührt, aufregt, verletzt oder beschäftigt, nicht nur mit diesem Menschen zu tun hätte?
Und was wäre, wenn du das nicht analysieren müsstest, sondern direkt erfahren könntest, was in dir tatsächlich vorhanden ist?
Die Projektionsauflösung ist ein Raum für genau diese Erfahrung.
Du bringst ein Thema mit – oder einfach dich selbst.
Eine andere Person aus der Gruppe wird für diesen Moment zu deinem Projektionspartner. Ihr begegnet euch direkt und sprecht aus, was in euch auftaucht.
Dabei geht es nicht darum, den anderen zu analysieren, seine Geschichte zu erfahren oder einen Konflikt aufzuarbeiten.
Es geht um das, was jetzt gerade in dir da ist.
Was denkst du über den anderen?
Was fühlst du?
Was möchtest du sagen und hältst vielleicht noch zurück?
Was passiert in deinem Körper, wenn du diesem Menschen wirklich begegnest?
Oft wissen wir sehr viel über unsere Themen. Wir können erklären, warum wir so reagieren, woher es kommt und was wir eigentlich verändern möchten.
Und trotzdem bleiben wir in unseren Mustern gefangen.
Die Projektionsauflösung geht einen anderen Weg:
Weg von der Geschichte – hin zum unmittelbaren Erleben.
Wie läuft eine Projektionsauflösung ab?
Die Gruppe besteht aus maximal 12 Teilnehmern. Eine Person bringt ein aktuelles Anliegen mit. Dafür braucht es keine ausführliche Vorgeschichte und keine lange Erklärung. Anschließend wählt sie intuitiv einen anderen Teilnehmer als Projektionspartner. Dieser entscheidet selbst, ob er diese Rolle übernehmen möchte.
Unter meiner Moderation begegnen sich beide Menschen direkt.
Ich unterstütze dabei, das wahrzunehmen und auszusprechen, was im Kontakt entsteht – auch dann, wenn Scham, Unsicherheit, Wut, Angst oder andere Hemmungen auftauchen.
Die Rolle der Gruppe
Die übrigen Teilnehmer beobachten und halten den Raum.
Sie müssen nichts leisten, nichts erklären und nichts lösen.
Allein die bewusste Präsenz der Gruppe kann einen Raum schaffen, in dem etwas sichtbar und fühlbar wird, das sonst vielleicht verborgen bleibt.
Es geht nicht darum, eine perfekte Kommunikation zu lernen.
Es geht darum, ehrlich mit dem in Kontakt zu kommen, was bereits da ist.
Meine Arbeit mit der Projektionsauflösung
Meine Arbeit mit der Projektionsauflösung orientiert sich an den Grundlagen von Gopal Norbert Klein.
Ich begleite den Prozess klar, präsent und ohne die Teilnehmer in eine bestimmte Richtung führen zu wollen.
Denn für mich liegt die eigentliche Veränderung nicht darin, dass ich dir etwas erkläre.
Sie entsteht in dem Moment, in dem du selbst erkennst, was in dir geschieht.
